Afghanistan – Kein Sofort-Exit!

Jusos

Standpunkt von Jens Vogel zur Afghanistan-Position der Bundes-Jusos

Ich bin eigentlich oft einer Meinung mit der Juso-Bundesvorsitzenden Franziska Drohsel. Allerdings in der Afghanistan-Frage sehe ich oft Unterschiede in der Position zum Bundesvorstand.

Es ist richtig, dass es einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan geben und dieser Abzug schrittweise erfolgen muss. Aber die Einleitung eines Rückzuges bis 2011 ist zu früh, vorallem vor dem Hintergrund, dass viele Fragen noch offen sind, die noch nicht geklärt wurden. Das Land befindet sich noch immer in einer instabilen Lage und auch die Taliban gewinnen wieder an stärkeren Einfluss.

Die afghanische Regierung muss in Verhandlungen mit den Stammesführern und mit den Taliban treten, um eine Stabilisierung des Landes zu erreichen. Denn ohne diese Gruppen einzubinden, kann es keine Stabilität im Land geben und damit wären Anstrengungen des zivilen Aufbaus auf gut Deutsch “für die Katz”!

Es ist richtig, dass der zivile Aufbau des Landes im Zentrum eines Engagement der am NATO/UNO-Einsatz beteiligten Ländern sein muss, denn bisher stand eher der militärische Einsatz im Mittelpunkt. Allerdings ist es mit mehr Finanzmittel nicht getan, denn vor Ort ist man mit dem Problem der Korruption konfrontiert. Deshalb muss man zunächst, in Zusammenarbeit mit Organisationen der Entwicklungsarbeit, eine geordnete Struktur für einen zivilen Aufbau schaffen, damit den Menschen mit nachhaltigen Projekten geholfen werden kann. Auch dabei muss der Gedanke “Hilfe zur Selbsthilfe” eine Rolle spielen.

Bis 2014 muss die Stabilität des Landes hergestellt werden, der zivile Neuaufbau des Landes fortgeschritten und eine Erneuerung der administrativen und judikativen Struktur erfolgt sein, begleitet von einen schrittweisen Abzug der Bundeswehr.

Aber es ist jetzt schon klar, dass es über 2014 hinaus ein Engagement der am NATO bzw. UNO-Einsatz beteiligten Länder geben wird, denn innerhalb von 4 Jahren lassen sich die Probleme der letzten Jahrzehnte nicht lösen und erst recht nicht innerhalb eines Jahres.

 
 

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News der JusosNRW

Auf der Landeskonferenz in Bielefeld haben sich die NRW Jusos neu aufgestellt.

Der neue Vorstand der NRW Jusos besteht aus folgenden Personen:

Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Delegierten und freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Verband die kommenden Aufgaben angehen zu dürfen.

Wir müssen endlich allen Jugendlichen in unserem Land die gleichen Chancen auf Bildung, sozialen Aufstieg und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir brauchen einen besseren Schutz und mehr Rechte für Auszubildende und PraktikantInnen. Hierbei setzen wir auch auf den intensiven Dialog mit Gewerkschaften, NGOs und anderen Jugendorganisationen.

Angela Merkel ist vor der Macht der Energieriesen eingeknickt und bietet den Atomkonzernen im Gegenzug zur Brennelementesteuer längere Laufzeiten. Das beweist, dass die Stromkonzerne die Politik bestimmen, und nicht umgekehrt. Das ist Lobbyismus im schlechtesten Sinne. Denn: Keiner braucht mehr die Kernenergie. Schon gar nicht zur Versorgungssicherheit, denn Deutschland exportiert Strom, produziert also mehr Energie, als im Land gebraucht wird.

09.08.2010 00:00
Gedenken an Nagasaki.
Am Vormittag des 9. August 1945 fiel eine Atombombe auf Nagasaki, nur 3 Tage nach dem ersten Abwurf auf die Stadt Hiroshima.
Die beiden Atombomben töteten unmittelbar 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben in den darauf folgenden Wochen und Monaten, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.

 

Stark gegen Rechts

 

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