Jusos fordern offene Diskussion

Jusos

Nach Auftrag an Stadtverwaltung für Jugendkongress

Paderborn. Die Jugendorganisation der SPD zeigt sich enttäuscht über die bisherige Entwicklung zum Thema Jugendparlament. Der Rat hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass die Stadtverwaltung auf Grundlage des Koalititonsvertrages von CDU und FDP einen Vorschlag für die Etablierung eines Stadtjugendkongresses erarbeitet.

Nachdem „selbst die CDU und deren Junge Union die Notwendigkeit erkannt“ hätten, die Jugend am politischen Prozess teilhaben zu lassen, drohe nun ein Abdriften in parteipolitsches Gezanke, so André Kirwald, Vorsitzender der Jusos im Kreis.

Notwendig sei es, die Diskussion über die konkrete Ausgestaltung eines Jugendkongresses öffentlich mit allen Beteiligten zu führen: Jugendamt, Stadtverwaltung, Schulen, Stadtrat, Jugendorganisationen, Schülervertretungen und Vereine.

Kirwald: „Es nützt niemandem, wenn ein Jugendkongress zu einem Feigenblatt schlechter Jugendpolitik wird. Stattdessen sollten endlich auch die Jugendlichen einmal direkt zu Wort kommen. Wenn hier wirklich etwas für die Jugend getan werden soll, muss diese auch zum Beispiel in ergebnisoffenen, parteipolitisch neutralen Workshops gefragt werden.“

© 2010 Neue Westfälische
Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 26. Januar 2010

 
 

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News der JusosNRW

Auf der Landeskonferenz in Bielefeld haben sich die NRW Jusos neu aufgestellt.

Der neue Vorstand der NRW Jusos besteht aus folgenden Personen:

Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Delegierten und freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Verband die kommenden Aufgaben angehen zu dürfen.

Wir müssen endlich allen Jugendlichen in unserem Land die gleichen Chancen auf Bildung, sozialen Aufstieg und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir brauchen einen besseren Schutz und mehr Rechte für Auszubildende und PraktikantInnen. Hierbei setzen wir auch auf den intensiven Dialog mit Gewerkschaften, NGOs und anderen Jugendorganisationen.

Angela Merkel ist vor der Macht der Energieriesen eingeknickt und bietet den Atomkonzernen im Gegenzug zur Brennelementesteuer längere Laufzeiten. Das beweist, dass die Stromkonzerne die Politik bestimmen, und nicht umgekehrt. Das ist Lobbyismus im schlechtesten Sinne. Denn: Keiner braucht mehr die Kernenergie. Schon gar nicht zur Versorgungssicherheit, denn Deutschland exportiert Strom, produziert also mehr Energie, als im Land gebraucht wird.

09.08.2010 00:00
Gedenken an Nagasaki.
Am Vormittag des 9. August 1945 fiel eine Atombombe auf Nagasaki, nur 3 Tage nach dem ersten Abwurf auf die Stadt Hiroshima.
Die beiden Atombomben töteten unmittelbar 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben in den darauf folgenden Wochen und Monaten, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.

 

Stark gegen Rechts

 

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