CDU entdeckt Facebook und Twitter

Jusos

André Kirwald zur CDU Paderborn und die Jugend

Beim Neujahrsempfang der CDU in Paderborn kündigte deren Ortsunionsvorsitzender Bernd Schulze-Waltrup laut einer hiesigen Zeitung vom 25.01.’10 an, “um Wähler zurück zu gewinnen, müsse man ehrlich sein, flexibel in der Problemerkennung und auf junge Menschen zugehen, auch mit Medien, wie Facebook und Twitter.”

Hierzu kann ich nur sagen, dass selbst die besten Medien nichts nutzen, wenn man nichts zu sagen hat. Statt einfach nur pseudo-moderne Schlagworte in den Raum zu werfen, sollte die Union lieber einmal einen konstruktiven und sinnvollen Entwurf zum Jugendparlament vorlegen. Wenn man wirklich plant, ehrlich zu sein, wäre es nur konsequent zu sagen, bisher hielt man es aus Arroganz mit einer absoluten Mehrheit im Rücken nicht notwendig, in Dialog zu treten. Aber wer weiss schon, was es heißt, flexibel in der Problemerkennung zu sein? Nur die Probleme erkennen, die man auch sehen möchte?

Nicht besser sieht es da bei der FDP aus. Laut einer anderen lokalen Zeitung vom heutigen Tag “verteidigte Dominic Gundlach den Vorstoß der Koalition: Jetzt nicht zuzustimmen, ist destruktiv.”

War es nicht Gundlach, der sich ganz opportun auf Plakaten im Kommunalwahlkampf 2009 mit dem Spruch “Wir geben der Jugend eine Stimme” als Vertreter der Jugend in Szene gesetzt hat? Wenn die Jungen Liberalen wirklich die geweckten Erwartungen erfüllen wollen, ist es kaum nachzuvollziehen, dass hier Fraktionsdisziplin offenbar mehr zählt als der gesunde Menschenverstand. Anders ist es nicht zu erklären, dass man sich von der CDU zu solch einem halbgaren Kompromiss hat zwingen lassen.

 
 

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News der JusosNRW

Auf der Landeskonferenz in Bielefeld haben sich die NRW Jusos neu aufgestellt.

Der neue Vorstand der NRW Jusos besteht aus folgenden Personen:

Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Delegierten und freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Verband die kommenden Aufgaben angehen zu dürfen.

Wir müssen endlich allen Jugendlichen in unserem Land die gleichen Chancen auf Bildung, sozialen Aufstieg und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir brauchen einen besseren Schutz und mehr Rechte für Auszubildende und PraktikantInnen. Hierbei setzen wir auch auf den intensiven Dialog mit Gewerkschaften, NGOs und anderen Jugendorganisationen.

Angela Merkel ist vor der Macht der Energieriesen eingeknickt und bietet den Atomkonzernen im Gegenzug zur Brennelementesteuer längere Laufzeiten. Das beweist, dass die Stromkonzerne die Politik bestimmen, und nicht umgekehrt. Das ist Lobbyismus im schlechtesten Sinne. Denn: Keiner braucht mehr die Kernenergie. Schon gar nicht zur Versorgungssicherheit, denn Deutschland exportiert Strom, produziert also mehr Energie, als im Land gebraucht wird.

09.08.2010 00:00
Gedenken an Nagasaki.
Am Vormittag des 9. August 1945 fiel eine Atombombe auf Nagasaki, nur 3 Tage nach dem ersten Abwurf auf die Stadt Hiroshima.
Die beiden Atombomben töteten unmittelbar 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben in den darauf folgenden Wochen und Monaten, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.

 

Stark gegen Rechts

 

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