André Kirwald zur CDU Paderborn und die Jugend
Beim Neujahrsempfang der CDU in Paderborn kündigte deren Ortsunionsvorsitzender Bernd Schulze-Waltrup laut einer hiesigen Zeitung vom 25.01.’10 an, “um Wähler zurück zu gewinnen, müsse man ehrlich sein, flexibel in der Problemerkennung und auf junge Menschen zugehen, auch mit Medien, wie Facebook und Twitter.”
Hierzu kann ich nur sagen, dass selbst die besten Medien nichts nutzen, wenn man nichts zu sagen hat. Statt einfach nur pseudo-moderne Schlagworte in den Raum zu werfen, sollte die Union lieber einmal einen konstruktiven und sinnvollen Entwurf zum Jugendparlament vorlegen. Wenn man wirklich plant, ehrlich zu sein, wäre es nur konsequent zu sagen, bisher hielt man es aus Arroganz mit einer absoluten Mehrheit im Rücken nicht notwendig, in Dialog zu treten. Aber wer weiss schon, was es heißt, flexibel in der Problemerkennung zu sein? Nur die Probleme erkennen, die man auch sehen möchte?

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