Für ein "NRW von Morgen"

Jusos


Wahlkampfmanufaktur der JusosOWL

Am vergangenen Wochenende haben sich zahlreiche Jusos aus den einzelnen Unterbezirken und Kreisverbänden der JusosOWL im Gut Bustedt in Hiddenhausen versammelt um an der Wahlkampfmanufaktur der JusosOWL in Zusammenarbeit mit dem Landesverband NRW teilzunehmen.

Im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahl am 09.05.2010 haben sich die Teilnehmer mit zentralen Kampagnenbausteine der NRWJusos: "Soziales NRW"‚ "Bildung" und "Arbeit, Umwelt und Energie" und dem NRWSPD-Wahlprogramm in einzelnen Workshops beschäftigt.

Die Teilnehmer des Workshops "Gute Arbeit" beschäftigten sich unter anderem mit dem Themen "Gute Ausbildung", "gerechte Löhne" und die Teilnehmer waren sich einig, dass zu "guter Arbeit" ein gerechter Lohn gehört, aber auch Aufstiegsmöglichkeiten für die Mitarbeiter innerhalb der Unternehmen geschaffen und Arbeitnehmerrechte gestärkt werden müssen. Deshalb werde sich die NRWSPD und die NRWJusos für Mindestlöhne einsetzen.

Im Workshop "Bildung" beschäftigten sich die Teilnehmer mit den Bereichen: "Frühkindliche Bildung, Schule, Ausbildung und Hochschule".

Einig waren sich die Teilnehmer auch, dass im Bildungsbereich eine umfangreiche Strukturreform durchgeführt werden muss und das Ziel die Gemeinschaftsschule mit einen längeren gemeinsamen Lernen ist. Sie kritisierten, dass die soziale Herkunft immer stärker über die zukünftige Schullaufbahn entscheidet und die Chancenungerechtigkeit durch das dreigliedrige Schulsystem, mit seiner frühen Selektion, verschärft wird.

In der Hochschulpolitik werden besonders die schlechte Umsetzung des Bolonga-Prozesses und die ungerechen Studiengebühren kritisiert. Im Bereich der Ausbildung wollen sich die NRWSPD und die NRWJusos für zusätzliche Ausbildungsplätze, eine Verbesserung der Übernahmechancen und vorallem für einen Insolvenzschutz für Auszubildene einsetzen.

Im Bereich "Soziales NRW" beschäftigtiten sich die Teilnehmer mit der Gleichstellungspolitik und dem Bereich der Kommunalfinanzen. In der Diskussion wurde deutlich, dass Schwarz-Gelb in NRW die Kommunen mit ihren finanziellen Problemen alleine gelassen und in vielen Bereichen aus ihrer Verantwortung gezogen haben, indem diese Aufgaben den klammen Kommunen aufgebürgt haben.

Im Workshop "Umwelt und Energie" beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit dem ÖPNV, als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Umweltpolitik ist, sowie den Bereich der eneuerbaren Energieformen.

In Gruppenspielen, Fishbowl-Diskussionen und Vorträgen wurde den Teilnehmern die Inhalte des NRWSPD- und NRWJuso-Wahlkampfes näher gebracht. Dabei betrachte man auch die Programme der anderen Parteien. Es wurde dabei deutlich, dass gerade CDU und FDP keine Konzepte für ein modernes und soziales NRW hat.

In Kleinstgruppen erarbeiten die Teilnehmer Ideen für Wahlkampfaktionen, die später im Wahlkampf umgesetzt werden können und mit Vorschlägen aus dem Kampagnenhandbuch der NRWJusos ergänzt werden.

Aber auch das Abendprogramm kam nicht zu kurz. Bei Arbeiterliedern und einen Feierabendbier feierten wir gemeinsam mit Jusos aus der ganzen Region OWL.

Die einhellige Meinung am Ende des Seminars war: “Am 09.05.2010 wird Rüttgers sich einen neuen Arbeitgeber suchen müssen und Hannelore Kraft wird neue Ministerpräsidentin von NRW!“

Mehr zum Thema:
Fotogalerie von der Wahlkampfmanufaktur
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11.09.2010, 14:00 Uhr AK Umwelt und Energie

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News der JusosNRW

Auf der Landeskonferenz in Bielefeld haben sich die NRW Jusos neu aufgestellt.

Der neue Vorstand der NRW Jusos besteht aus folgenden Personen:

Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Delegierten und freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Verband die kommenden Aufgaben angehen zu dürfen.

Wir müssen endlich allen Jugendlichen in unserem Land die gleichen Chancen auf Bildung, sozialen Aufstieg und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir brauchen einen besseren Schutz und mehr Rechte für Auszubildende und PraktikantInnen. Hierbei setzen wir auch auf den intensiven Dialog mit Gewerkschaften, NGOs und anderen Jugendorganisationen.

Angela Merkel ist vor der Macht der Energieriesen eingeknickt und bietet den Atomkonzernen im Gegenzug zur Brennelementesteuer längere Laufzeiten. Das beweist, dass die Stromkonzerne die Politik bestimmen, und nicht umgekehrt. Das ist Lobbyismus im schlechtesten Sinne. Denn: Keiner braucht mehr die Kernenergie. Schon gar nicht zur Versorgungssicherheit, denn Deutschland exportiert Strom, produziert also mehr Energie, als im Land gebraucht wird.

09.08.2010 00:00
Gedenken an Nagasaki.
Am Vormittag des 9. August 1945 fiel eine Atombombe auf Nagasaki, nur 3 Tage nach dem ersten Abwurf auf die Stadt Hiroshima.
Die beiden Atombomben töteten unmittelbar 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben in den darauf folgenden Wochen und Monaten, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.

 

Stark gegen Rechts

 

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