
Jusos und Julis äußern gemeinsam Protest
Gemeinsam für Bildung: Die Gütersloher Jusos und Julis haben sich zusammen gegen die Bibliotheken-Kürzungen positioniert. „Bildung ist die einzige Investition, die sich auf jeden Fall rentiert“, betont Dennis Selent, Kreisvorsitzender der Jusos, der damit die Zustimmung der 10 anwesenden Jugendlichen findet.
Niklas Seggewiß von den Julis hat ebenfalls kein Verständnis dafür, dass ausgerechnet dieser Bereich für Kürzungen und angebliche „Generationengerechtigkeit“ herhalten soll: „Für zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg müssen wir doch sehen, dass wir auch in 20 Jahren wettbewerbsfähig sind. Das versteht doch jedes Kind“.
Das Kopfschütteln in der Runde fasste Felix Eggersglüß, Vorsitzender der Gütersloher Juso-AG, in Worte: „Wie kann die selbsternannte grüne ,Bildungspartei‘ so was verantworten?“ Schließlich würden mit den Kürzungen in Höhe von 700.000 Euro bis 2014 die Schulbibliotheken de facto geschlossen - betriebsbedingte Kündigungen seien unvermeidlich.
Philip Lendzwa von den Gütersloher Julis: „Es ist doch eine zum Himmel schreiende Unehrlichkeit, dass die Ratsmehrheit von CDU, Grünen und UWG noch nicht einmal zu ihren Kürzungen steht. Sie wälzt sie auch noch auf die Verwaltung ab“.

Gallery














